Der Ruf der Wildnis

Es ist drei Uhr morgens, ein Geräusch hat mich geweckt. Höre ich Wölfe heulen? In einem  Tierpark in der Nähe gibt es ein Rudel, aber das liegt kaum in Hördistanz. Ist wohl ein Auto. Schon ist es vorbei. Meine Gedanken aber fliegen. Der Ruf der Wildnis*! Das Leben, das Gott mir gegeben hat*, regt sich in mir. Ich bin nicht von dieser Welt, ich muss mich ihr nicht anpassen. ich bin kein Gefangener meiner Regungen, Ansprüche, Wünsche. Tief drin in mir spüre ich – es gibt mehr. Eine göttliche Dimension Der Ruf wird leicht zugedeckt von Sorgen, Trieben, oberflächlichen Befriedigungen und Entmutigungen. Aber gelegentlich höre ich die Meute aus der Ferne heulen. Wahres Leben. Unberechenbar, vielleicht gefährlich. Dahin möchte ich. Im Unsichtbaren – zur immer stärker erlebten Gegenwart des Schöpfers. Aber auch im Sichtbaren – zu tiefer Gemeinschaft mit Menschen aller Art. Möchte ich oder will ich?

*  = The Call of the Wild (Jack London)
**= Tortona

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Über Shasta

Cor (Shasta) escapes to freedom, saves Archenland and Narnia from invasion, learns his true identity, and is restored to his heritage as the son of king Luna. From the book "The Horse And His Boy" by C.S. Lewis
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